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Präferenzen und Bereitschaft für Pflegeleistungen – Einfluss der Geschlechterrolle und sozioökonomischer Faktoren

Sowohl der demografische Wandel als auch die Zunahme von multimorbiden Patienten im Alter führen zu einer erheblichen Mehrbelastung der sozialen Pflegekassen. Unter anderem führen die zunehmende Berufstätigkeit von Frauen sowie die berufsbedingte Mobilität dazu, dass der Anteil der informell Pflegenden weiter abnimmt. Um diesem Trend entgegenzuwirken, sollte die Aufteilung zwischen informeller und formeller Pflege optimiert werden. Hierzu werden die Präferenzen von pflegenden Angehörigen in Bezug auf den Umfang und die Art der Leistungen benötigt, die bisher noch weitestgehend unbekannt sind. Diese Studie zielt darauf ab, Präferenzen von pflegenden Angehörigen und von potenziell Pflegenden aus der Allgemeinbevölkerung zu erheben und einen Optimierungsbedarf gesetzlicher und struktureller Gegebenheiten abzuleiten, um die vorhanden knappen Ressourcen zielgerichteter nutzen zu können. Dazu wird ein mixed-methods Ansatz gewählt, der nach einer systematischen Literaturrecherche qualitative Interviews mit einem anschließenden Discrete Choice Experiment kombiniert. Diese Studie wird in Kooperation mit der AOK Niedersachen durchgeführt.

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Kontakt:

Katharina Schmidt
Dr. Kathrin Damm